Wirtschaftliche Bedeutung und Verwendung

Gold wird seit Jahrtausenden zur Schmuckherstellung und seit dem 6. Jahrhundert vor Christus in Form von Goldmünzen als Zahlungsmittel verwendet. Bis heute wurden knapp über 170'000 Tonnen gefördert, welche mehrheitlich noch vorhanden sind. Einer jährlichen Förderung von rund 2'809.5 Tonnen stand 2011 eine Jahresnachfrage von 4’067 Tonnen gegenüber. Heutzutage findet es neben der Schmuckherstellung (fast die Hälfte der Nachfrage) Verwendung in der Elektronik, Telekommunikation IT-Bereich, Optik, Medizin (rund 12% der Nachfrage) und zunehmend zu Anlagezwecken (rund 40% der Nachfrage) wie Swiss Value, ETF’s, Barren und Münzen..

Erstmals seit vielen Jahren konnte die lnvestorennachfrage 2010 und 2011 die Schmucknachfrage übersteigen. 2000 war die Investmentnachfrage noch knapp 4,8% der Gesamtnachfrage, in 2009 waren es bereits 37%, im Jahre 2011 sogar gut 40%. Die Nachfrage nach Gold seitens Investoren ist weiterhin im Aufwind.

2009 stieg sie auf 1.270 Tonnen. Besonders physisch besicherte Produkte wie Swiss Value und ETF's konnten deutlich zulegen und seit 2010 kaufen auch die Zentralbanken netto Gold (2011 waren dies 440 Tonnen). Langsam dürfte Gold in die Asset Allokation einfliessen, nachdem es zahlreiche portfoliooptimierende Eigenschaften hat. Aufgrund der negativen Korrelation zu zahlreichen anderen Asset-Klassen und der vergleichsweise geringen Volatilität, erleben Edelmetalle eine Renaissance als Investmentklasse.